Praxis für Osteopathie, Kinderosteopathie und integrative Osteopathie 

Osteopathie

Die Osteopathie ist eine eigenständige, ganzheitliche und manuelle Therapie. Der Körper wird als Funktionseinheit aus Bewegungsapparat, Organ- und Nervensystem betrachtet, Symptome werden nicht unterdrückt sondern es wird nach ihrer Ursache gesucht. Beseitigt man die Ursache, verschwindet das Symptom.

Didaktisch bedient sich die Osteopathie hierfür einer Trennung des Menschen in drei Systeme: das parietale System, bestehend aus Knochen, Muskeln und Bindegewebe, das viscerale System, das die Organe beschreibt und das craniosacrale System, das die Stellung und die Dynamik der Schädelknochen und das autonome Nervensystem beinhaltet.

Diese Systeme unterliegen einer Hierarchie: ganz unten steht das parietale System. Auf dieser Ebene zeigen sich zwar oft Symptome, sie entstehen allerdings nicht immer hier. Wenn man nicht durch Sport, Unfälle oder extreme Belastung etwas „kaputt“ gemacht hat, liegt die Ursache meist woanders.

Dem parietalen System übergeordnet ist das System der Organe. Organe besitzen Rezeptoren, die direkt mit dem Kleinhirn verbunden sind. Leidet ein Organ, stellt das Kleinhirn unsere Körperhaltung automatisch so ein, dass das Organ in der für sich optimalen Position liegt. Wir bemerken das meist nicht einmal, aber es ist oft die Ursache für chronische Schiefstände und Asymmetrien, die sich als Schmerzen im parietalen System zeigen. Daneben führen Organdysfunktionen auch ganz direkt zu unterschiedlichsten Symptomen.

Ganz oben in der Hierarchie steht das craniosacrale System. Asymmetrien in den Schädelknochen und Störungen im autonomen Nervensystem ziehen sich durch den ganzen Körper und verursachen verschiedenste Symptome. Vor Ort entstehen Kopfschmerzen und Migräne, Sehstörungen, Tinnitus, Hormondysbalancen, Schlafstörungen, Verhaltensanomalien etc., im Verlauf können fast alle Symptome auf visceraler oder parietaler Ebene hier ihre Ursache finden.

Die Schulmedizin arbeitet oft lokal an dem akuten Problem. Tut Ihr Knie weh, wird es geröntgt. Wenn nötig operiert. Oder es gibt Einlagen. Oder beides. In der Osteopathie betrachtet man bei Knieproblemen Fuß, Bein und Becken, die Organe und Muskeln in Abdomen und im kleinem Becken, Zwerchfell und Thorax,  HWS, Kiefer und den Kopf.

Damit stellt die Osteopatie eine alternative Sicht zur Verfügung, die die schulmedizinische Behandlung manchmal sinnvoll ergänzen kann.

Alle hier gegebenen Informationen dienen ausschließlich dem Verständnis der osteopathischen Arbeitsweise und stellen kein Heilungsversprechen in jedweder Form dar.

 

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